Herzfrequenzmessung
Der Begriff Herzfrequenz (oder auch Pulsfrequenz) bezeichnet die Anzahl der
Herzschläge während einer bestimmten Zeiteinheit (meist eine Minute). Dabei unterscheidet man in;
- Bradykarde Herzfrequenz (verlangsamt) – unter 60 Schläge pro Minute
- Normale Herzfrequenz – 60 bis 100 Schläge pro Minute
- Tachykarde Herzfrequenz (anhaltend beschleunigt) – über 100 Schläge pro Minute
Die Herzfrequenz wird allgemein in „Schlägen pro Minute“ (s/min) oder im Englischen in „beats per minute“ (bpm) angegeben. Sie kann mit einem EKG-Gerät oder mit mobilen Pulsmessgeräten ermittelt werden. Die Herzfrequenz kann aber auch ohne technische Hilfsmittel palpatorisch (mit Mittel- und Zeigefinger) am Handgelenk in Verlängerung des Daumengelenks gemessen werden.
Man zählt optimal 15 Sekunden lang den Puls und multipliziert mit viel.
Die Ruhe-Herzfrequenz ist abhängig von:
Wachstum, Gewichtsveränderung, Geschlecht, Schwangerschaft,
Tageszeit, Umgebungstemperatur, Luftfeuchtigkeit, Körperposition,
Alkohol, Nikotin, Nahrungsaufnahme, psychischer und mentaler
Belastung, Medikamenteneinnahme und internistischen Erkrankungen.
- Wachstum
- Gewichtsveränderung
- Geschlecht
- Schwangerschaft
- Tageszeit
- Umgebungstemperatur
- Luftfeuchtigkeit
- Körperposition,
- Alkohol
- Nikotin
- Nahrungsaufnahme
- psychischer und mentaler Belastung
- Medikamenteneinnahme
- internistischen Erkrankungen.
Jeder Mensch hat einen individuellen Ruhe- und einen individuellen Maximalpuls, daher gibt es auch nicht den sogenannten Optimalpuls oder den richtigen Puls.
Der exakte und wirkungsvolle Belastungspuls (Trainingspulsbereich) wird nur über eine Belastungsuntersuchung (Belastungs-EKG) ermittelt und sollte nicht aus Formeln abgeleitet werden.