POLKA
Kurzbeschreibung
POLKA steht für „Pflegeeinrichtungen als Kompetenzzentren in der Gesundheitsversorgung durch Multiplikation von körperlicher Aktivität“ und ist 2019 gestartet.
POLKA ist ein innovativer Ansatz der Gesundheitsförderung in der Lebenswelt stationärer Pflegeeinrichtungen. Das Projekt verknüpft betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) mit Präventionsmaßnahmen in stationären Pflegeeinrichtungen, um die Gesundheit der Beschäftigten und der Pflegebedürftigen nachhaltig zu stärken.
Mit dem Präventionsgesetz wurde der Betrieb als zentrales Setting für die Gesundheitsförderung Erwachsener anerkannt. Doch trotz des hohen Bedarfs – insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der angespannten Personalsituation in der Pflege – bedarf es wirkungsvoller gesundheitsförderlicher Maßnahmen in stationären Pflegeeinrichtungen. Diese sind oft nur punktuell und wenig wirksam, da sie den spezifischen arbeitsorganisatorischen Herausforderungen (z. B. Schichtarbeit, hohe Teilzeitquote) nicht gerecht werden.
Fördergeber
DAK-Gesundheit
Programm
Prävention und Gesundheitsförderung und Prävention in der stationären Pflege mit dem Schwerpunkt Bewegungsförderung
Förderkennzeichen: /
Versorgung
Pflege
Laufzeit: 01.07.2019 – 30.06.2024
Projektleitung und Projektpartner
Leitung
Deutscher Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e. V.
Angelika Baldus
Vogelsanger Weg 48
50354 Hürth
Webseite
Rolle des DVGS e.V. im Projekt
Der Deutsche Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e.V. (DVGS) spielte im Modellvorhaben POLKA eine zentrale Rolle als federführender Auftragnehmer und Projektleiter. Das Projekt wurde unter der Leitung von Angelika Baldus vom DVGS durchgeführt.
Einordnung des Projekts
Das Modellvorhaben POLKA hatte zum Ziel eine flächendeckende Bewegungsversorgung in Pflegeeinrichtungen zu gewährleisten. Sowohl für die Pflegenden im Sinne der Betrieblichen Gesundheitsförderung als auch für die Pflegebedürftigen. Dazu wurden verschiedene analoge und digitale Maßnahmen der Bewegungsförderung in Pflegeeinrichtungen mithilfe von sogenannten Bewegungslotsen und Bewegungslotsinnen eingeführt und durch das wissenschaftliche Team evidenzbasiert erhoben. Als Resultat des Projektes stehen eine Reihe von evidenzbasierten Maßnahmen, die in eine flächendeckende Regelversorgung überführt werden könnten.
